Orgien
Frage des Abends: Wilsch an Kas?
Erkenntnis des Abends: Verkatert kann ich saufen wie ein Loch und bleibe trotzdem stocknüchtern. Meine werten Erziehungsberechtigten mögen über dieses Übermaß an Erfahrung großzügig hinwegsehen.
Vorgestern hatte die eine Beste Diplomparty. In ihrer Wohnung. Eine Diplomparty in ihrer Wohnung, die ganz und gar orgiastische Züge annahm. Gleichzeitig feierten wir die Flucht K.'s, einer der zahlreichen anderen Besten, nach Australien. Sowas muss einem ja erst mal einfallen, zuerst zwei Monate alleine nach Griechenland, sich dort ein paar Griechen und einen Australier aufreissen, und keine drei Monate später ab nach Down Under. Nachdem wir mit ordentlich Prosecco intus noch an ihrem Abschiedsgeschenk gefeilt haben (übrigens eine ganz und gar selten dämliche Aktion; als ob wir erst am Samstag erfahren hätten, dass sie wegfährt. Jeweils zwei Mädels haben sich abwechselnd im Schlafzimmer der einen Besten eingeschlossen, K. saß ahnungslos in der Küche, fragte irgendwann, wem das Handy gehört, das da alleine rumlag, und weil ich immer die bin, die ihr Maul nicht halten kann, tönte ich gleich mal heraus, das gehört der A. K. blickte erstaunt in die Runde und sagte, die ist doch gar nicht hier, und da fing das Gestammel an. So à la, naja, nein, aber irgendwie auch doch, aber die muss mal was klären und ist deswegen eigentlich nicht da, auch wenn sie da ist. Sehr geil. Aber da K. nichtdie Hellste misstrauisch ist, ging das auch noch irgendwie gut), nachdem wir jedenfalls mit ordentlich Prosecco intus noch an ihrem Abschiedsgeschenk gefeilt haben und die obligatorischen Tränchen vergossen wurden, waren wir bereit, der Party ihren bereits erwähnten orgiastischen Touch zu verleihen, und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass wir das so richtig gut draufhaben. Drei der vier Herrschaften, die mir mein Bier bringen, ohne dass ich es bestellen muss, waren ebenfalls zugegen und ich übertreibe auch dann nicht, wenn ich sage, die haben's auch drauf. Aber echt. Wir knutschten (also ich nicht), zofften (also ich auch), soffen (also ich auch) und tanzten (also... ihr wisst schon) was das Zeug hält, und waren gestern, als unsere Erinnerung zurückkehrte, sehr verblüfft, dass die Polizei unserem zügellosen Treiben kein gewaltsames Ende gesetzt hat.
Gestern abend machten wir (also eigentlich nur ich) im Lokal, in dem man mir Bier bringt, ohne dass ich bestellen muss, weiter; wobei ich anfangs noch davon überzeugt war, es bei Tee zu belassen und mich zu nichts anderem überreden zu lassen. Was soll ich sagen. Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach. Und so kam es, dass sich von den fünf sichtbar angeschlagenen Mädels am Tisch, eines unter Zuhilfenahme sämtlicher verfügbarer Gliedmaßen ein Bier nach dem anderen einflößte, während die anderen vier an ihrem Soda Zitrone nippten und Gefahr liefen, an Ort und Stelle einzuschlafen. Davon abgehalten wurden sie von dennervigen Kärntnern vom Tisch nebenan. Kärntner sind komische Leute, soviel weiss ich jetzt.
Das letzte Bier ging ob meines Durchhaltevermögens übrigens auf's Haus. Nicht, dass ich darauf stolz wäre; vorenthalten will ich es allerdings auch nicht.
Erkenntnis des Abends: Verkatert kann ich saufen wie ein Loch und bleibe trotzdem stocknüchtern. Meine werten Erziehungsberechtigten mögen über dieses Übermaß an Erfahrung großzügig hinwegsehen.
Vorgestern hatte die eine Beste Diplomparty. In ihrer Wohnung. Eine Diplomparty in ihrer Wohnung, die ganz und gar orgiastische Züge annahm. Gleichzeitig feierten wir die Flucht K.'s, einer der zahlreichen anderen Besten, nach Australien. Sowas muss einem ja erst mal einfallen, zuerst zwei Monate alleine nach Griechenland, sich dort ein paar Griechen und einen Australier aufreissen, und keine drei Monate später ab nach Down Under. Nachdem wir mit ordentlich Prosecco intus noch an ihrem Abschiedsgeschenk gefeilt haben (übrigens eine ganz und gar selten dämliche Aktion; als ob wir erst am Samstag erfahren hätten, dass sie wegfährt. Jeweils zwei Mädels haben sich abwechselnd im Schlafzimmer der einen Besten eingeschlossen, K. saß ahnungslos in der Küche, fragte irgendwann, wem das Handy gehört, das da alleine rumlag, und weil ich immer die bin, die ihr Maul nicht halten kann, tönte ich gleich mal heraus, das gehört der A. K. blickte erstaunt in die Runde und sagte, die ist doch gar nicht hier, und da fing das Gestammel an. So à la, naja, nein, aber irgendwie auch doch, aber die muss mal was klären und ist deswegen eigentlich nicht da, auch wenn sie da ist. Sehr geil. Aber da K. nicht
Gestern abend machten wir (also eigentlich nur ich) im Lokal, in dem man mir Bier bringt, ohne dass ich bestellen muss, weiter; wobei ich anfangs noch davon überzeugt war, es bei Tee zu belassen und mich zu nichts anderem überreden zu lassen. Was soll ich sagen. Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach. Und so kam es, dass sich von den fünf sichtbar angeschlagenen Mädels am Tisch, eines unter Zuhilfenahme sämtlicher verfügbarer Gliedmaßen ein Bier nach dem anderen einflößte, während die anderen vier an ihrem Soda Zitrone nippten und Gefahr liefen, an Ort und Stelle einzuschlafen. Davon abgehalten wurden sie von den
Das letzte Bier ging ob meines Durchhaltevermögens übrigens auf's Haus. Nicht, dass ich darauf stolz wäre; vorenthalten will ich es allerdings auch nicht.
girl interrupted - 30. Okt, 23:59