Es weihnachtet sehr

Sonntag, 16. Juli 2006

Vorspiel

Noch 161 Tage bis Weihnachten.

Dienstag, 11. April 2006

Drama Queen bäckt Weihnachtskekse

Ganz genau. 24 Jahre Ahnungslosigkeit in Sachen Backen konnten mich nicht davon abbringen, mich meines plötzlichen aufgestiegenen Heisshungers zu erwehren. Und da ich hier während der letzten Monate schonungslos jede Facette meines Irrsinns breitgetreten habe, erwarte ich keinerlei Verwunderung seitens meiner geneigten Leserschaft.
Eigentlich überkam der Heisshunger mich schon gestern, aber in Ermangelung an Zutaten und Zeit, Zutaten zu besorgen, bzw. beim Gedanken daran, dass ich meine Weihnachts-Euphorie mit Keksbackerei im April eventuell ein klein bisschen übertreiben könnte, riss ich mich zusammen und ging arbeiten. Nach einem unrunden Nachmittag und einer unruhigen Nacht voller Träume von mich verfolgenden Keksen machte ich mich heute, von Schwesterherz und Nichtchen tatkräftig unterstützt, an's Werk.

keks-klein

Lecker sind sie. Und ich bin gerüstet. Weihnachten kann kommen.

P.S.: Weitervoten, bitte. Ich möchte die Umfrage mit 50 Stimmen schliessen, aber wenn das in dem Tempo so weitergeht, sind wir erst zu Weihnachten fertig.

Mittwoch, 28. Dezember 2005

Back again

Und um mein abnormes Mitteilungsbedürfnis, das ich die letzten Tage sträflichst ignoriert habe, zu befriedigen, lege ich trotz akutem Zeitmangel gleich los:
23.12.05: tagsüber hysterisch durch die Milleniumcity gelaufen um endlich die letzten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Hat nichts gebracht, mir fehlen sogar jetzt noch welche. Zu Herzblattes Schreck rein zum H&M, wo augenblicklich mein Hirn aussetzte und ich von einem Garderobenständer zum anderen hastete um mir alles, was in meiner ungefähren Grösse verfügbar war, anzueignen. Ok, ganz so schlimm war's nicht. Aber der Pashmina und das elfenhafte Top mussten mit. Geschenke an mich selbst, ihr wisst schon.
Zu Hause einen apokalyptischen Wutanfall bekommen, weil Herzblattes Geschenk nicht wie vom Amazon versprochen im Postkasten lag.
Am Abend die eine Beste überredet noch mit in die Stadt zu kommen. Bis drei Uhr morgens Spass gehabt wie schon lange nicht mehr, dann schaltete sich mein Verstand wieder ein und befahl mir, meinen in neue Klamotten gehüllten Körper schleunigst nach Hause zu schleppen.
24.12.05: 10.00 vom Wecker aufgewacht. Wecker gegen die Wand geworfen und weitergeschlafen. Der Kater (der im Kopf) wollte es so. Um 11.00 von Schwesterherz' Anruf aufgeweckt worden; Panisch draufgekommen, dass dieser Weihnachtsbaum-Verkaufsdingsbumsstand gegenüber keine Bäume mehr hat. Noch panischer angezogen und zu Schwesterherz geeilt, das gerade beim Spar einkaufen war. Daneben gab's sogar noch Weihnachtsbäume. Zu Hause zwecks Katerbekämpfung ein Gläschen Wein eingegossen und den Baum geschmückt. Nach einigen unvorhersehbaren Ungelegenheiten und der restlichen Flasche Wein (meine Nerven..) schafften wir es sogar, Weihnachten zu feiern.
25. & 26.12.05: Die übliche Postweihnachts-Depression liess mich den ganzen Tag im Bett liegen. Millionen Gehirnzellen vertschüssten sich ob des an Schwachsinn nicht zu überbietenden Fernsehprogrammes, trotzdem war ich zu schlapp, mich mehr als unbedingt notwendig zu bewegen, ergo konnte ich nicht mal um- geschweige denn ausschalten.
27.12.05: Die Postweihnachts-Depression verschwand, weswegen ich am Abend wieder in der Lage war, mich in einen Menschen zu verwandeln um Weihnachten mit der einen Besten und viel Eierlikör und Sekt nochmal zu feiern. Hach, schön war's.

Jetzt hat die Welt mich wieder. Und ich muss heute arbeiten. Bäh. Das war's wohl mit Weihnachten für dieses Jahr. Noch 361 Tage bis zum nächsten Mal. Ich freu' mich schon.

Dienstag, 20. Dezember 2005

So wird das nichts

mit Weihnachten

unfall

Ich habe übrigens das blöde Gefühl, dass es so oder so nichts damit wird. Vier Tage vor dem grossen Tag habe ich gerade einmal die Hälfte aller Geschenke besorgt, bin aber in der misslichen Lage, nur noch zwei Tage Zeit für's Einkaufen zu haben, weil ich an den anderen beiden Tagen arbeiten muss. Ausserdem schwebe ich ernsthafter Gefahr, nämlich Weihnachten verkatert überstehen zu müssen, weil ich am Freitag nochmal ordentlich die Sau rauslasse.
Ach...

Freitag, 9. Dezember 2005

Ach Gottchen

Ich steh' ja wirklich auf Weihnachten, das hat jeder hier wohl schon mitbekommen. Gestern allerdings habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, mir eine Pumpgun zu besorgen um damit entweder die Mariahilferstrasse leerzuräumen, oder mich selbst abzuknallen. Beim McDonald's musste man sich prügeln, um einen Tisch zu bekommen (über eine halbe Stunde haben wir auf einen Tisch gewartet, um dann zehn MINUTEN lang zu essen. Da stimmen die Relationen irgendwie nicht). Beim Gerngross habe ich dann einen Schreikrampf bekommen, als ich über das 5. Kind gestolpert bin. Herrschaften, wirklich, lasst eure Kinder zu Hause oder richtet sie ab. Das spielt's knappe zwei Wochen vor Weihnachten einfach nicht, dass die kleinen Bälger zwischen den Massen auf der Rolltreppe fröhlich Purzelbäume schlagen können. Nein. Das geht nicht. Und wenn doch, darf man sich nicht wundern, wenn fremde Menschen, genau genommen ich, sie anschreien. [Einwurf von Herzblatt, als mein Schreikrampf vorbei war: "Du erinnerst mich an Jack Nicholson in "Besser geht's nicht". Da hasst er doch auch alle Menschen, oder?]
Nach endlos langen Stunden zwischen rücksichtslosen Menschen, die ihre plärrenden Kinder nicht unter Kontrolle hatten, beschlossen wir jedenfalls, es für heute gut sein zu lassen und nach Hause zu fahren, wo ich dann natürlich gleich wieder jemanden bitten wollte, mich zu erschiessen, weil ich erschaudernd feststellen musste, dass der Raumteiler, mit dem ich seit letztem Jahr liebäugle und den ich ab heute Nachmittag mein Eigen nennen kann, nicht in die Abstellkammer, die sich Wohnschlafzimmer nennt, passt. Ich war doch glatt so scharf auf ihn, dass ich gar nicht daran gedacht habe, irgendwas auszumessen, weil ich davon ausgegangen bin, dass meine Liebe zu ihm für ausreichend Platz sorgt. Ja. Falsch gedacht, sag' ich mal. Aber dank Herzblatt, das mir in innenarchitektonischen Dingen um Nichts nachsteht, wurde dieses Problem aus der Welt geräumt; ausserdem sieht's jetzt auch besser aus. Und wenn ich nächste Woche endlich mein Bettsofa und die Vorhänge bekomme und der Kleiderkasten montiert wird, steht der ersten Weihnachtsparty in meiner Wohnung nichts mehr im Wege.

Montag, 5. Dezember 2005

Was ist los mit

den blöden MP3-Seiten im Internet? Da will man sich bloss ein paar...ähm...Sicherheitskopien besorgen und findet nichts. Rein gar nichts. Ich meine, ich rede hier nicht von tibetanischen Chorälen aus dem 14. Jahrhundert, ich rede von Weihnachtsliedern, mit denen man in jedem Supermarkt ab Mitte September unablässig beschallt wird. Wie komme ich dazu, mir für die paar Lieder eMule oder Soulseek oder sowas runterzuladen?
Ehrlich, da muss was passieren, es kann nicht angehen, dass mir, dem allergrössten Weihnachtsfan aller Zeiten, der Zugang zu stimmungserhellender Musik verwehrt bleibt. Wirklich, so gerät man auf die schiefe Bahn. Weil jetzt sehe ich mich gezwungen, ein Filesharing-Programm zu installieren, dann werde ich wirklich wegen Urheberrechts-Verletzung oder sowas verklagt, und dann muss ich irgendwas Illegales machen, um Geld für Anwalt und Gerichtsverhandlung und Schadensersatzforderungen etc. aufzutreiben und dann hab' ich ihn, den Schlamassel. Beziehungsweise sitze ich halshoch drin in ihm.
Oder, anderes Szenario, ich betäube meine Sinne mit illegalen Substanzen und höre die drei Lieder, derer ich mich ganz und gar legal bemächtigt habe, in Endlosschleife und werde am Ende wahnsinnig und verbringe Weihnachten in der Klapse.

Nein, das geht so nicht. Da muss sich jemand was ausdenken. Legaler Gratis-Download weihnachtlicher Songs wäre mal ein guter Anfang. Freiwillige vor.

Sonntag, 4. Dezember 2005

Santa Claus und Ajax

Wie wir alle wissen, ist bald Weihnachten, und um dem Weihnachtsmann (ja, dem Weihnachtsmann. Das blöde Christkind kann mich mal) das hier:

Xmas5

zu ersparen, zücken Herzblatt und ich ungeachtet der Tatsache, dass heute Sonntag, also Gammel-Tag, ist, die Ajax-Flaschen, wedeln mit den Staubtüchern und ölen die Motoren des Staubsaugers, auf dass meine Wohnung schon bald in ganz und gar weihnachtlichem Glanz erstrahlen möge.
Ausserdem muss der ganze Müll vom Boden, damit ich nächste Woche sowohl Bettsofa von den besten Eltern der Welt als auch meinen geliebten Raumteiler vom Ikea holen kann. Ich brauche nämlich beides zum Wohlfühlen; das Bettsofa, das mir seit einem halben Jahr versprochen ist, musste ich wie eine Löwin verteidigen, um es mir auch tatsächlich zu sichern. Irgendwann letzte Woche meinte meine Mutter plötzlich, ich bekomme es doch nicht wegen der Motten, die es sich im Bettkasten gemütlich gemacht haben, ausserdem ist es doch besser, wenn ich ein neues Sofa bekomme. Zum Teufel damit, dieses Sofa wurde jahrelang eingesessen, es hat die Dellen an der richtigen Stelle und es riecht nach zu Hause. Um Nichts in der Welt würde ich es gegen ein neues Sofa eintauschen wollen. Den Motten stelle ich meinetwegen eine Schüssel Milch und ein paar Kekse hin, wenn sie sich wohlfühlen. So hat meine Katze wenigstens ein paar Spielgefährten.
Und von dem blöden Raumteiler träume ich seit Jahren; ausserdem ist er perfekt, um meine Lichterkette dranzuhängen.

Hach, bald ich Weihnachten. Das Leben ist schön.

Mittwoch, 16. November 2005

Juhu!

Bald ist Weihnachten.
Und jeder, ich meine wirklich ausnahmslos jeder, der Weihnachten nicht mag und vorhat, dies mittels Kommentarfunktion kundzutun, ist herzlichst aufgefordert, von meinem Blog zu verschwinden. Denn ich liebe Weihachten. Ich bete Weihnachten an. Ich vergöttere Weihnachten. Es ist meine Luft zum Atmen, der Milchschaum auf meinem Café Latte und die Hand, die mich am Rücken kratzt wenn's juckt, sozusagen. Und all ihr verfluchten Weihnachtsmiesmacher, die ihr des Morgens angefressen zur Arbeit fahrt, des Mittags angefressen in eure Wurstsemmeln beisst und des Abends angefressen zurück nach Hause fahrt, all ihr elenden Mr. Scrooges dieser Welt:
HALTET EUER VERDAMMTES MAUL!!!
Ich meine es ernst. Ich will davon nichts hören. Und es interessiert mich einen feuchten Dreck, ob ihr es besorgniserregend findet, dass bereits im Septemder Lieder wie "Last Christmas" und "Winter Wonderland" laut und auf Repeat aus meinen Boxen dröhnen. Ich habe nämlich nicht vor, das zu ändern. Nie und nimmer.
Übrigens war ich gestern am Weihnachtsmarkt am Campus und bin ob lauter Vorfreude in Tränen ausgebrochen. Das gab's noch nie. Die Tränendrüsen aktiviere ich sonst nämlich nur beim ersten Schneefall.
Was soll ich sagen, ich werde alt und sentimental.

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Sollte sich jemand ob meiner Worte an's Bein gepinkelt fühlen, darf er mir das hier mitteilen und ich werde mir überlegen, ob ich etwas dagegen unternehmen will. Mit den Inhalten verlinkter Seiten habe ich nichts zu tun, und auch sonst lehne ich es ab, für irgendetwas zur Rechenschaft gezogen zu werden. Übrigens werde ich ganz sicher nicht meinen Namen hier reinschreiben. Genauso wenig wie meine Adresse, mein Geburtsdatum, meine Augenfarbe oder meine Lieblingsstellung. Ich mache das hier nämlich nur zum Spass. Mehr habe ich im Moment nicht zu sagen. Danke für die Aufmerksamkeit.

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