Lovely Days
Irgendwann während der Zeit mit Herzblatt scheine ich mich tatsächlich in einen fast normalen Menschen verwandelt zu haben; nach dem Aufwachen ziehe ich als erstes den Vorhang zur Seite, um zu sehen, ob die Sonne scheint. Tut sie es, bin ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit glücklich.
Dummerweise scheint sich mein Layout (ich meine jetzt nicht irgendeine perverse Metapher für mein Leben, sondern das hier) den frühlingshaften Gefühlen, die sich meiner bemächtigt haben, nicht anpassen zu wollen; jeder Versuch, das Ganze etwas heller und fröhlicher (ich könnte kotzen. Ich verwende Wörter wie fröhlich) zu machen, scheitert aus einem mir weder bekannten noch nachvollziehbaren Grund.
Mit meiner irgendwann bereits erwähnten Frühlings-Diät lief es dieses Jahr auch nicht besonders; ich frage mich, wie ich mich grösstenteils von Erdbeeren ernähren soll, wenn die käuflich erwerbbaren Erdbeeren reif sind. Ich mag keine reifen Erdbeeren. Ich mag überhaupt keine reifen Früchte. Unreif, grün und hart schmeckt alles viel besser, egal ob Äpfel, Pfirsiche, Bananen oder eben Erdbeeren.
Mit der Optimierung meines Zeitmanagements läuft es nicht viel besser, weshalb ich mich in derselben misslichen Lage sehe, wie in den vergangenen 673 Semestern; im Klartext heisst das, ich habe für eine ganze Menge Arbeit nur sehr wenig Zeit, und ich frage mich ernsthaft, ob ich meinen Namen noch in diesem Leben mit einem akademischen Titel schmücken darf.
Aber, und das ist das Schöne an der Sache, das macht alles nichts, denn es ist Frühling, und das Leben ist eine Blume, die farbenprächtig und exklusiv für mich blüht. In diesem Sinne: Hascht mich. Ich bin der Frühling.
Dummerweise scheint sich mein Layout (ich meine jetzt nicht irgendeine perverse Metapher für mein Leben, sondern das hier) den frühlingshaften Gefühlen, die sich meiner bemächtigt haben, nicht anpassen zu wollen; jeder Versuch, das Ganze etwas heller und fröhlicher (ich könnte kotzen. Ich verwende Wörter wie fröhlich) zu machen, scheitert aus einem mir weder bekannten noch nachvollziehbaren Grund.
Mit meiner irgendwann bereits erwähnten Frühlings-Diät lief es dieses Jahr auch nicht besonders; ich frage mich, wie ich mich grösstenteils von Erdbeeren ernähren soll, wenn die käuflich erwerbbaren Erdbeeren reif sind. Ich mag keine reifen Erdbeeren. Ich mag überhaupt keine reifen Früchte. Unreif, grün und hart schmeckt alles viel besser, egal ob Äpfel, Pfirsiche, Bananen oder eben Erdbeeren.
Mit der Optimierung meines Zeitmanagements läuft es nicht viel besser, weshalb ich mich in derselben misslichen Lage sehe, wie in den vergangenen 673 Semestern; im Klartext heisst das, ich habe für eine ganze Menge Arbeit nur sehr wenig Zeit, und ich frage mich ernsthaft, ob ich meinen Namen noch in diesem Leben mit einem akademischen Titel schmücken darf.
Aber, und das ist das Schöne an der Sache, das macht alles nichts, denn es ist Frühling, und das Leben ist eine Blume, die farbenprächtig und exklusiv für mich blüht. In diesem Sinne: Hascht mich. Ich bin der Frühling.
girl interrupted - 14. Mrz, 11:49