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    <title>Girl, Interrupted (Brainfucked, oder: The Most Lunatic Drama Queen In Town)</title>
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    <description>Brainfucked, oder: The Most Lunatic Drama Queen In Town</description>
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    <dc:date>2007-06-15T08:10:01Z</dc:date>
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    <title>Girl, Interrupted</title>
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    <title>That&apos;s hot!</title>
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    <description>&lt;i&gt;Du bist die Paris Hilton der Vergleichenden Literaturwissenschaft&lt;/i&gt;, sagte er, wohl in der Absicht, mich zu beleidigen. &lt;br /&gt;
Womit er nicht rechnete: ich finde das gut.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Psycho+Me&quot;&gt;Psycho Me&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 girl interrupted</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-09T20:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3803017/">
    <title>Von Jobs, Geld, platonischer Liebe und der Tatsache, dass ein Klo nicht der geeignetste...</title>
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    <description>Nachdem ich wochenlang nichts getan als gearbeitet habe - so ein Zweitjob hat es in sich, das weiss ich jetzt - verspürte ich letzte Woche endlich wieder den Drang, Freundschaftspflege zu betreiben, um auf unserer mädcheninternen Beliebtheitsskala wieder ganz nach oben zu schießen. Ich muss gestehen, ich habe meine Freundinnen gehasst. Ich habe streng genommen jeden Menschen gehasst, aber das darf man nicht persönlich nehmen. Wenn man zu den Leuten gehört, für die der Inbegriff eines aufregenden Tages das Wechseln der TV-Sender ist, dann kann es schon mal passieren, dass man sich wochenlanger Arbeit in eine soziale Müllhalde verwandelt. Kurz gesagt, ich hatte einen Haufen Kohle, aber keine Freunde, zumindest fast. Nicht, dass es andersrum irgendwie besser wäre; 1000 Punkte auf der Beliebtheitsskala nützen mir auch nichts, wenn ich verhungere, aber das will ich jetzt nicht näher ausführen. Fakt ist, ich will Kohle und geliebt werden. Letzten Freitag jedenfalls wurde mir klar, dass ich bald wirklich ohne Freunde dastehe, wenn ich die Einladung einer der vielen Besten zum etwa 538. Mal in vier Wochen ausschlage, um stattdessen meine Beziehung zum Fernseher zu intensivieren, die wegen der ganzen Arbeit ohnehin schon Schaden genommen hat. Trotz Kopfweh und schmerzenden Füßen machte ich mich also auf, um meine Freundinnen an meine Existenz zu erinnern. Aus Rücksicht auf meine Beziehung werde ich auf diesen Abend nicht näher eingehen, aber hey. Ich hab&apos;s noch drauf, trotz drei flirttechnisch unspektakulären Jahren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.&lt;br /&gt;
Nachdem jedenfalls mein Streben nach platonischer Liebe wieder erblüht ist, ließ ich es mir auch nicht nehmen, das arbeitsreiche Wochenende im Lokal, in dem mir Bier bringt, ohne dass ich es bestellen muss, mithilfe einiger der vielen Besten zu begießen. Nachdem wir das ganze Lokal von unserer Anwesenheit in Kenntnis gesetzt haben - wir können zuweilen sehr laut lachen - bemerkte ich mit Schrecken, dass der Klubobmann einer bekannten österreichischen Partei rechts hinter uns saß. Da war mir das Gekichere sehr peinlich, nicht zuletzt, weil ich ihn liebe. Er hat mir mal vor ein paar Jahren seine Jacke angeboten, als ich verfroren und nassgeregnet durch die Straßen lief, und seitdem gehört ihm mein Herz. Ich mahnte also zur Ruhe, aber man kennt das ja. Als könnten sich vier &lt;strike&gt;versoffene&lt;/strike&gt; blendend gelaunte junge Damen zusammenreissen. Nach ca. einer halben Stunde packte der arme Mann, der zweifellos den meisten Lärm abbekommen hatte, seine Sachen und Begleiter und verschwand. Nicht ohne sich zuvor von der coolsten Ministerin der ganzen Welt zu verabschieden, die, man glaubt es kaum, links hinter uns saß. Ja, mein Lokal wird von Prominenten und Politikern bevölkert. Ich habe die arme Frau dann auf&apos;s Klo verfolgt, wo ich ihr eigentlich euphorisch die Hand schütteln wollte, um anschließend die anwesenden Kinder zu knebeln und auszusperren und mir bei einem großen Bier einen Schweinebraten mit ihr zu teilen (und sollten Sie das lesen, Verehrteste, verklagen Sie mich bitte nicht; mein parasitäres Studentendasein verbietet mir Ausgaben in der Größenordnung einer Klage wegen übler Nachrede, da ändert auch ein zweiter Job nichts) aber soweit kam es nicht. Nüchtern genug um einzusehen, dass sie wohl nur ihre Ruhe haben wollte, verpisste ich mich - welch Wortspiel! - wieder an meinen Tisch und beließ es bei verstohlenen Blicken und einer lautstark losgetretenen Diskussion über die nervtötende Komasaufen-Medienhetze, das Tourette-Syndrom und die Erörterung der Frage, warum Kondome cool sind. Sie hat mich übrigens später angelächelt. Vielleicht will sie ja unsere Freundin sein. Sollte ich sie je wieder sehen, werde ich sie fragen. &lt;br /&gt;
Gut. Da es spät ist und alles, was ich anbringen wollte, angebracht ist, gehe ich nun schlafen. Verdientermaßen, wie ich meine. Gute Nacht.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 girl interrupted</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-05T00:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3744211/">
    <title>Fliegende Wiener</title>
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    <description>Mein Eistee ist warm und ich bin zurück. Zugegebenermaßen nicht aus purem Enthusiamus, der mir aus allen Poren tropft, sondern weil gerade wichtigere Dinge anstehen, denen ich mich nicht widmen will, und irgendetwas muss man sich ja widmen. An dieser Stelle würde sich Herzblatt zwar wunderbar anbieten, aber der frönt mal wieder in einem anderen Staat seiner dämlichen Leidenschaft für dämliche Sammelkartenspiele. Und ausser dem hier habe ich alle möglichen Ablenkungen schon durch. Zum Beispiel einen Kurztrip nach Rumänien. Und &lt;i&gt;Kurztrip&lt;/i&gt; ist beileibe nicht wörtlich zu verstehen, denn bevor ich das Flugzeug bestieg, galt es, mein Augenmerk zwecks Kurztrip-Vorbereitung auf die wirklich wesentlichen Dinge zu richten, u.a. die tägliche, wenn nicht sogar stündliche Erstellung von Dresscode-Listen für jeden auch noch so unwahrscheinlichen Anlass sowie die wirklich zeitraubende Suche nach perfekten Schuhen, die ich zwar nicht gefunden, dafür aber ein Vermögen für halbperfekte rausgeworfen habe. &lt;br /&gt;
Dann kam der Tag der Abreise. Nachdem Herzblatt mich telefonisch durch Check-In und Sicherheitskontrolle gelotst hat (ich bin lange nicht geflogen und dementsprechend desorientiert war ich leider auch) und nach einem kleinen Pläuschchen mit der Sicherheitstante, die sich jetzt hoffentlich gemerkt hat, dass ein BH-Bügel keine lebensgefährliche Waffe darstellt, erfreute ich mich im Flugzeug an meiner leeren Sitzreihe sowie den hüschen Stewards und verdächtigte den Kerl zwei Reihen vor mir, ein Sky-Marshal zu sein; leider fiel mir dann ein, dass wir in Österreich noch nicht so weit sind und kuckte stattdessen verzückt aus dem Fenster. Und ich wäre nicht ich, würde ich mich nicht auch Kilometer über dem Erdboden zum Vollidioten machen. Nach einem für meinen Geschmack unangemessen heftigen Ruck, dem der Inhalt meiner Tasche zum Opfer fiel (ich denke nämlich nicht im Traum daran, meine Tasche neben stinkenden fremden Taschen auf geschätzte 10 cm² zu quetschen), nach diesem Ruck jedenfalls hörte ich mich zu meinem Entsetzen wie einen orgastischen Werwolf aufheulen und merkte, als die Passagiere um mich rum interessiert zu mir rüber blickten, dass ich mich mit angezogenen Beinen in den Sitz krallte. Jetzt galt es, Schadensbegrenzung zu betreiben und meine Würde irgendwie wiederherzustellen. &lt;i&gt;Alles in Ordnung, nur keine Panik&lt;/i&gt;, hörte ich mich daraufhin zu meinem noch viel größeren Entsetzen rufen. Ja. Würde. Nur darauf kommt es an. &lt;br /&gt;
Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich mich in Flugzeugen noch nie so schrecklich entwürdigend benommen habe, nicht einmal, als ich am Rückflug von New York die Klotüre nicht mehr aufbekommen habe und um 3 Uhr morgens wie bescheuert dagegenhämmerte, um die Stewardessen zwecks Hilfestellung aufzuwecken. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, nach keinen weiteren Zwischenfällen kamen wir an und plötzlich hatte es 33 Grad. Damit und davon habe ich weder gerechnet noch in meinen schlimmsten Albträumen zu phantasieren gewagt, und angesichts meiner nicht eben zurückhaltenden, ständigen Klugscheisserei hoffe ich, dass dieser Satz den gängigen topo- sowie logischen Grundregeln entspricht und gerecht wird. Was auch immer. Ich war da, Mama auch, und bis auf einige hitze- und staubedingte Nervenkrisen war alles wunderschön (P.S.: Mami, ich hab&apos; Dich lieb), weswegen Herzblatt sofort und unter Androhung von Liebesentzug bei Nichterfüllung dieses meines Herzenswunsches von mir verpflichtet wurde, im Sommer mit mir hinzufliegen um endlich bei meiner Familie vorstellig zu werden. Es ist ja ausserdem nicht so, als hätte er nicht auch etwas davon; wie ich ihn kenne, würde er es gar nicht mehr zum hoffentlich jetzt schon in Planung befindlichen Barbecue bei meiner Tante schaffen, weil sein Bauch angesichts des überdurchschnittlich großen, unterdurchschnittlich billigen Angebotes an wirklich leckerem Futter explodieren würde, während wir vom Balkon aus die Straßenhunde und den Polizisten von gegenüber mit Würstchen bewerfen (und das ist keine Ausgeburt meiner kranken Psyche; diesem Szenario durfte ich eigenäugig beiwohnen). &lt;br /&gt;
Whatever. Ich muss weg. Auf Wiedersehen.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Bezauberndes&quot;&gt;Bezauberndes&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-05-18T22:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3486274/">
    <title>&lt;i&gt;Ich bin der Mundl der asiatischen Küche&lt;/i&gt;, sprach Herzblatt, kratzte...</title>
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    <description>&lt;i&gt;Ich bin der Mundl der asiatischen Küche&lt;/i&gt;, sprach Herzblatt, kratzte sich mit den Eßstäbchen unterm Arm und träumte verzückt von einem Leben als Bananenverkoster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas liegt in der Luft.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Herzblattes+Eck&quot;&gt;Herzblattes Eck&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-03-27T21:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3434531/">
    <title>Lovely Days</title>
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    <description>Irgendwann während der Zeit mit Herzblatt scheine ich mich tatsächlich in einen fast normalen Menschen verwandelt zu haben; nach dem Aufwachen ziehe ich als erstes den Vorhang zur Seite, um zu sehen, ob die Sonne scheint. Tut sie es, bin ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit glücklich.&lt;br /&gt;
Dummerweise scheint sich mein Layout (ich meine jetzt nicht irgendeine perverse Metapher für mein Leben, sondern das hier) den frühlingshaften Gefühlen, die sich meiner bemächtigt haben, nicht anpassen zu wollen; jeder Versuch, das Ganze etwas heller und fröhlicher (ich könnte kotzen. Ich verwende Wörter wie &lt;i&gt;fröhlich&lt;/i&gt;) zu machen, scheitert aus einem mir weder bekannten noch nachvollziehbaren Grund. &lt;br /&gt;
Mit meiner irgendwann bereits erwähnten Frühlings-Diät lief es dieses Jahr auch nicht besonders; ich frage mich, wie ich mich grösstenteils von Erdbeeren ernähren soll, wenn die käuflich erwerbbaren Erdbeeren reif sind. Ich mag keine reifen Erdbeeren. Ich mag überhaupt keine reifen Früchte. Unreif, grün und hart schmeckt alles viel besser, egal ob Äpfel, Pfirsiche, Bananen oder eben Erdbeeren. &lt;br /&gt;
Mit der Optimierung meines Zeitmanagements läuft es nicht viel besser, weshalb ich mich in derselben misslichen Lage sehe, wie in den vergangenen 673 Semestern; im Klartext heisst das, ich habe für eine ganze Menge Arbeit nur sehr wenig Zeit, und ich frage mich ernsthaft, ob ich meinen Namen noch in diesem Leben mit einem akademischen Titel schmücken darf.&lt;br /&gt;
Aber, und das ist das Schöne an der Sache, das macht alles nichts, denn es ist Frühling, und das Leben ist eine Blume, die farbenprächtig und exklusiv für mich blüht. In diesem Sinne: Hascht mich. Ich bin der Frühling.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Kreuz+und+Quer&quot;&gt;Kreuz und Quer&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-03-14T10:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3404386/">
    <title>Wenn Mädchen lernen Pt. II</title>
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    <description>&lt;i&gt;Erschreckt wird man passiv, erschrocken tut man aktiv.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht mal das ist richtig, egal, von welcher Seite man es betrachtet. &lt;br /&gt;
Ich kapituliere vor den geschätzten 574636453 Seiten, die das Skriptum umfasst, dessen Inhalt ich mir bis Freitag einzutrichtern habe. Ich kapitulierte auch, hätte es weniger, denn ich scheine dümmer zu sein, als ich dachte, und auf mein Kurzzeitgedächtnis ist seit langem Verlass mehr. Was ein Langzeitgedächtnis ist, habe ich bereits vergessen. &lt;br /&gt;
Da steh&apos; ich nun, ich armer Tor,&lt;br /&gt;
Und bin so &lt;strike&gt;klug&lt;/strike&gt; dumm als wie zuvor!</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Universitaeres&quot;&gt;Universitaeres&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-03-06T20:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3354332/">
    <title>Lebensweisheit</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3354332/</link>
    <description>&lt;i&gt;Wenn man nicht hat, was man gern hat, muss man gern haben, was man hat. Das gilt auch für Ehefrauen. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Dank an den besten Vater der Welt.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Zu+Wort+gekommen&quot;&gt;Zu Wort gekommen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-02-22T17:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3291743/">
    <title>Geküsstes Fleisch leuchtet</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3291743/</link>
    <description>... oder &lt;i&gt;Du geiles Miststück, fick mich&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Und das kann nur eines bedeuten. Ja, die grossartige, anbetungswürdige, bezaubernde Lilo Wanders war in der Stadt und erfreute nicht nur mich, sondern auch die Gewinnerin der ersten Dancing Stars-Staffel und Hannibal Means (der Einzige übrigens, der noch lauter lachte als ich) mit pointierten Anekdoten und harten Fakten. Unter anderem ein paar Dildos und ihrer Goldenen Faust. Glückskind, das ich bin, reservierte ich die letzte freie Loge und träumte in der Nacht vor ihrem Auftritt, dass sie mir ins an- und aufgeregte Auge blicken und mir zurufen würde &lt;i&gt;Schätzchen, Deine Haare sind toll!&lt;/i&gt; Das tat sie bedauerlicherweise zwar nicht, erzählte aber unter anderem, dass sie bei einem Dreh in Wien vor ein paar Jahren mit Dagmar Koller verwechselt wurde, ein Elefantenpenis 30 cm lang ist und ein Orgasmus, der länger als 10 Sekunden dauert, vorgetäuscht ist.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich &lt;strike&gt;befriedigt&lt;/strike&gt; zufrieden und obendrein klüger (ich weiss jetzt, was Italienisch ist. Ausser einer Sprache.)&lt;br /&gt;
By the way: Friends have told me that &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=4hGtvNoOR4Y&quot;&gt;&lt;b&gt;Fucking&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; is fabulous.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Bezauberndes&quot;&gt;Bezauberndes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 girl interrupted</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-07T14:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3201720/">
    <title>It could be worse</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3201720/</link>
    <description>Letzte Woche fing der Schlamassel an. Nein, eigentlich schon vor etwa sieben Jahren, aber ich hab&apos; jetzt nicht so viel Zeit. Letzte Woche also. Letzte Woche wachte ich nämlich auf und konnte nicht aufstehen. Wegen Schmerzen. Im Rücken. Ok, dachte ich mir, ich bleib&apos; noch ein bisschen liegen, dann wird&apos;s schon gehen (ja, mir ist jeder Grund recht), schnappte mir Herzblatt und Katze und schlief wieder ein. Nach einer halben Stunde wiederholte sich das Ganze. Ich stieß Herzblatt sehr unsanft in die Seite (wenn ich leide, sollen alle anderen auch leiden, das ist mein Credo) und ließ mich von ihm in die Vertikale hieven. Etwas ratlos saß ich dann jammernd am Bett herum, bis Herzblatt meinte, ein Besuch beim Arzt wäre eventuell eine hilfreiche Maßnahme. Klingt einleuchtend, also ging ich diesem Ratschlag nach, nicht allerdings ohne mich noch von Herzblatt umziehen zu lassen, denn nicht mal das konnte ich alleine. &lt;br /&gt;
Die Tante erfasste auch gleich den Ernst der Lage, versorgte mich ordentlich mit Schmerzmitteln und packte noch eine Röntgen-Überweisung dazu. &lt;i&gt;Falls es was mit der Wirbelsäule zu tun hat.&lt;/i&gt; Also darauf kann sie Gift nehmen, das weiss ich nämlich schon seit den bereits erwähnten sieben Jahren, aber ok. Ich ging brav in dieses Röntgen-Labor, ließ mir von einer schlecht gelaunten, magersüchtigen Praktikantin vor allen Anwesenden sagen, dass ich mich in Kabine 3 &lt;i&gt;bis auf die Unterhosn&lt;/i&gt; auszuziehen habe und wartete gleich mal zehn Minuten in Kabine 3, die in etwa die Maße einer Duschkabine für Kleinwüchsige hatte. Auf der einen Seite ging&apos;s raus ins Wartezimmer, und da wollte ich - nackt &lt;i&gt;bis auf die Unterhosn&lt;/i&gt; nicht hin, die andere Seite war abgesperrt. Also stand ich da, kuckte möglichst nicht in den Spiegel &lt;strike&gt;(Größe 36 schützt vor Orangenhaut nicht)&lt;/strike&gt; und fand mich selbst furchtbar bemitleidenswert. Plötzlich riss die schlecht gelaunte, magersüchtige Praktikantin die zweite Tür auf und verschwand mit dem Worten &lt;i&gt;Bist eh net schwanger?&lt;/i&gt; ins Zimmer, wo sie mich ohne weitere Anordnung stehen ließ. Ich weiss jetzt nicht, wie das bei anderen ist, aber ich fühle mich in fremden Zimmern mit fremden Menschen, die nicht nett zu mir sind, schrecklich unwohl, und dieses Gefühl steigt proportional zum Prozentsatz nackter Haut, meiner nackten Haut nämlich. Man kann mein Missfallen an der Situaltion also imaginieren. Die Alte fummelte also an irgendwelchen Geräten herum und ich stand hinter ihr und hatte keinen Plan. Irgendwann räusperte ich mich, in der Hoffnung, sie würde sagen, &lt;i&gt;Danke, das war&apos;s schon, Du kannst Dich wieder anziehen&lt;/i&gt;, aber die blöde Kuh drehte sich um, musterte mich von oben bis unten und widmete sich wieder der Röntgenröhre. Als es mir zu blöd wurde, &lt;strike&gt;winselte&lt;/strike&gt; fragte ich, ob ich mich schon mal hinlegen soll, worauf mich ein gezischtes &lt;i&gt;Nein&lt;/i&gt; gleich wieder zum Schweigen brachte. Die dämliche Ziege hatte Glück, dass ich mich ohne Klamotten so würdelos fühle, denn hätte ich wenigstens meinen BH angehabt, ich hätte ihr schleunigst klargemacht, wer hier die coolere Braut ist. Naja. Pech für mich. Irgendwann, sie wandte mir noch immer ihren Rücken zu, vernahm ich ein &lt;i&gt;Stell Dich da rüber&lt;/i&gt; und folgte der Richtung, in die ihr Kopf zeigte. Ok, die Details erspare ich uns jetzt, aber natürlich hab&apos; ich mich falsch hingestellt, und es ist sowieso eine schlechte Idee, die Haare offen zu tragen, wenn der Rücken geröngt werden soll, und überhaupt soll ich doch bitte endlich ruhig stehenbleiben. Ja. Ein Spass war das Ganze. Nachdem sich die ganze Prozedur auf der Liege wiederholte und die Tussi mir wirklich jeden Funken Würde, den ich im Leib trug, ausgetrieben hatte, war&apos;s vorbei und ich durfte mich wieder anziehen. Schön war&apos;s, danke. &lt;br /&gt;
Während ich dann über&apos;s Wochenende auf die Bilder wartete, beschloss meine linke Mandel fröhlich an- und wieder abzuschwellen. Warum auch nicht, so eine kleine Angina ist ja auch unheimlich spassig. Herzblatt kümmerte sich rührend um mich, im Gegensatz zu meiner Ärztin, zu der ich mich in der Hoffnung, sie würde mir Antibiotika verschreiben, hinschleppte. Vergebens. Dafür sah sie sich die Röntgenbilder an um mir mitzuteilen, dass meine Wirbelsäule dort, wo sie gekrümmt sein sollte, gerade ist. Und ich glaube, das ist schlecht. Mindestens so schlecht wie der Umstand, dass ich mich ab jetzt wieder von Physiotherapeuten malträtieren lassen muss. Ich habe ja Zeit. &lt;br /&gt;
Übrigens ist meine Strom-Jahresabrechnung gekommen. Bald kann man mich unter einer Brücke besuchen kommen.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Nicht+so+mein+Tag&quot;&gt;Nicht so mein Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-01-18T12:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3138512/">
    <title>In aller Kürze</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3138512/</link>
    <description>Ich bemerke, hier ging lange nichts ab. Zu lange, meint die publikumsgeile Schlampe in mir; nicht lange genug, der Teil, der einfach nur seine Ruhe haben will. Die harten Fakten, die vermutlich ohnehin kein Schwein ausser mir interessieren, will ich trotzdem schnell loswerden. &lt;br /&gt;
Mein Zahn zum Beispiel. Der geneigte Leser weiss inzwischen um meine &lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/20061127/&quot;&gt;Zahnarzt-Phobie&lt;/a&gt;; ich selbst dachte nach der letzten Spazierfahrt von Behandlung, ich hätte die Phobie überwunden, deshalb traute ich mich beim 2. Termin auch ohne Herzblatt und die eine Beste hin. Was soll ich sagen. Ich bin nun bis an mein Lebensende traumatisiert, fürchte ich. Nicht nur, dass diese elende Schlampe von Zahnärztin, die ihren Doktortitel wahrscheinlich bei einer kasachischen Untergrundorganisation gekauft hat, mich angelogen hat (&lt;i&gt;das tut wirklich kein bisschen weh, glauben Sie mir, das Geld für die Spritze können Sie sich sparen und sich nachher was Schönes darum kaufen&lt;/i&gt;), die blöde Tante war sogar so dreist, beleidigt zu sein, als ich vor Schmerzen geschrien habe. &lt;br /&gt;
Dann war Weihnachten, mein persönlicher allerallerallerschönster Tag im Jahr. Die Schmerzen waren vergessen und wie von Sinnen eilte ich durch die Wiener Einkaufsstrassen um verzückt Geld auszugeben, das ich nicht habe, um die Geschenke zu rechtfertigen, die ich mir wünschte. Und ich habe sie alle bekommen; den schönsten Mantel der Welt, die schönste Tasche der Welt, die besten Bücher der Welt, die süßesten Ohrringe der Welt, die lustigsten Spiele der Welt, den besten Alkohol der Welt und.... noch irgendwas superlativiges, denn die Geschenke der beiden Besten stehen noch aus. Juche. &lt;br /&gt;
Nachdem die Show vorbei war, bewegte ich mich tagelang nicht aus dem Bett. Erschreckenderweise fraß ich in dieser Zeit wie ein Schwein den ganzen Tag lang vor mich hin, eine Gewohnheit, die ich mir schleunigst abgewöhnen muss, sonst war&apos;s das mit der zwar nicht mühsam, aber doch immerhin errungenen Größe 36. &lt;br /&gt;
Silvester war wenig spekatulär; zum ersten Mal seit Jahren war ich zu Mitternacht bei meinen Eltern, was bis auf meinen kleinen hysterischen Ausbruch ganz toll war und in dieser Eigenschaft eine Tradition, die unbedingt wieder eingeführt werden muss. Zwar mag es stumpfsinnig erscheinen, in einer Nacht drei Mal Taxi zu fahren (von der einen anderen Besten vor Mitternacht zu meinen Eltern, von meinen Eltern wieder - unfreiwillig - zu ihr und hernach ein letztes Mal, um nach Hause zu kommen), aber was soll&apos;s. Silvester ist schließlich nicht jeden Tag. &lt;br /&gt;
Ja. That&apos;s it. Möge mich die mit Bangen erwartete Strom-Jahresabrechnung ausnahmsweise nicht in den Ruin treiben. Und mögen wir uns alle wiedersehen. Ja. Auf Wiedersehen.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Kreuz+und+Quer&quot;&gt;Kreuz und Quer&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-01-03T23:20:00Z</dc:date>
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    <title>Gesundes Selbstbild</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/3033250/</link>
    <description>... und auf meiner Stirn steht dann meistens &lt;i&gt;Sprich mich nicht an&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Lad&apos; mich nicht ein&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Ich bin scheisse&lt;/i&gt;.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Zu+Wort+gekommen&quot;&gt;Zu Wort gekommen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Mein Zahn und ich</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/2993165/</link>
    <description>Letzten Freitag war es soweit. Nachdem ich seit &lt;strike&gt;kurzer Zeit&lt;/strike&gt; dem ein und ein paar anderen Jahren nur noch auf der linken Seite kaue weil rechts ein Zahn wehtat, dachte ich vor zwei Monaten, das geht so nicht weiter, und besorgte mir die Nummer eines Zahnarztes, von dem mir gesagt wurde, dass er nicht zu diesen &lt;i&gt;Spritze gibt&apos;s do net&lt;/i&gt;-Sadomaso-Schweinen gehört.&lt;br /&gt;
Ich rief also an und bereitete die Tante am Telefon vorsorglich darauf vor, dass ich mit Herzblatt im Schlepptau kommen würde; 1. weiss ich schon, dass ich alleine nicht mal die Zehenspitze auf den Behandlungsstuhl hieven würde, geschweige denn meinen Hintern; und 2. hatte ich Herzblatt in Verdacht, das letzte Mal vor einer Dekade eine Zahnarztpraxis von innen gesehen zu haben. Womit ich, der Vollständigkeit halber, falsch lag.&lt;br /&gt;
Vor drei Wochen rief die eine Beste an und heulte ins Telefon, sie hätte die ganze Nacht nicht geschlafen vor Zahnschmerzen, und ich soll doch bitte mal auch für sie einen Termin machen. Am besten am selben Tag und zur selben Uhrzeit wie ich. Und weil ich mir für nichts zu blöd bin, rief ich also da an und flötete in den Hörer, &lt;i&gt;Guten Tag, mein Name ist XY, ich habe für meinen Freund und mich am 24. November einen Termin bei Ihnen und wollte fragen, ob eine Freundin auch gleich mitkommen kann&lt;/i&gt;. Schweigen am anderen Ende. Dann ein Räuspern, gefolgt von einem ungläubigen &lt;i&gt;Sie wollen mir sagen, Sie kommen zu dritt? &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Naja. Ja, wenn das geht.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Damit wir uns nicht missverstehen: Sie kommen zusammen mit ihrem Freund und einer Freundin? Und sie wollen alle behandelt werden?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;strike&gt;Ja, Du dämliche Ziege, wir verstehen uns nicht miss.&lt;/strike&gt; Ja, wenn Sie nichts dagegen haben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Schweigen. Dann Lachen. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ok, klar geht das. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;strike&gt;Grossartig. Warum nicht gleich so?&lt;/strike&gt; Danke. Wiederhören.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ja. Und letzten Freitag war es wie gesagt soweit. Anfang der Woche begannen die Albträume und die Heulkrämpfe, die dann auch gleich mal bis Freitag anhielten. Sowohl die einen als auch die anderen.&lt;br /&gt;
Am Tag des Grauens betraten die eine Beste und Herzblatt das Stiegenhaus unklugerweise vor mir; das verschaffte mir Zeit für den Gedanken, dass ich hier absolut falsch aufgehoben wäre und da ich nun ohnehin nicht auf Schmerzen stehe, stahl ich mich auf Zehenspitzen hyperventilierend wieder raus auf die Strasse. Blöderweise schnappten sie mich während ich noch überlegte, ob ich nach links oder rechts laufen sollte, und eskortierten mich wieder hinein. Im Wartezimmer, zwischen Bohrer- und Absaugegeräuschen, packte mich das nackte Grauen und ich übertreibe zu meiner überaus grossen Schande nicht, wenn ich gestehe, mich wie eine Irre gebärdend geheult zu haben bis die Ordinationshilfe kam, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie das zusammengekauerte Häuflein Elend, das ich war, sah, besorgte sie eine Runde Beruhigungstabletten, &lt;i&gt;weu so kömma Sie jo net behandln, net woa&lt;/i&gt;. &lt;strike&gt;Die blöde Kuh gab mir aber nur Placebos&lt;/strike&gt;. Irgendwann tat sich das Tor &lt;strike&gt;zur Hölle&lt;/strike&gt; zum Behandlungszimmer auf, &lt;strike&gt;der Teufel&lt;/strike&gt; die Ärztin kam raus und verkündete mit bedeutungsschwangerer Stimme, dass ich nun an der Reihe wäre, mich in ihre &lt;strike&gt;Hufe&lt;/strike&gt; Hände zu begeben. Während ich mich unter Würgen und Ächzen am Stuhl windete, fummelte sie in meinem Mund herum um mir hernach mitzuteilen, dass sie mir jetzt eine Spritze geben werde, da schon Menschen, die härter als ich im Nehmen sind, vor Schmerz aufgejault hätten. Na super. Sie fragte noch, ob ich Herzblatt dabeihaben wolle, aber mein Ehrgeiz war entfacht und todesmutig erwiderte ich, &lt;i&gt;das schaffe ich auch allein&lt;/i&gt;. Sie packte die Spritze aus, ich verkrampfte mich wie &lt;a href=&quot;http://www.chefantasia.com/sfondi/blade%202.jpg&quot;&gt;Blade&lt;/a&gt; an der Stelle, wo Whistler ihm sein Serum verabreicht, und in dem Moment, da die Spritze mein Zahnfleisch berührte, schrie ich auf und hatte wohl Glück, dass die gute Frau starke Nerven hat und nicht vor Schreck wild in meinem Mund herumgestochen hat. Dabei wollte ich bloss Herzblatt rufen, der auch sofort reinkam und brav mein Pfötchen drückte, während die Ordinationshilfe mir die ganze Zeit über die freie Backe streichelte. Sehr nett, die Gute. Die Scheiss-Spritze tat dann auch gleich mal so weh, dass ich mir wünschte, sofort ohnmächtig zu werden, nur leider wollte sich niemand meiner erbarmen und mir mit einem Hammer auf den Kopf schlagen, weshalb Herzblattes Hand dran glauben musste. Ich kann verdammt fest zudrücken, wenn ich will. Nachdem sich die Schmerzen gelegt hatten, ging die Behandlung los, und ganz ehrlich: wenn man mir früher gesagt hätte, wieviel Spass das macht, hätte ich mein schmerzendes Zähnchen schon viel früher reparieren lassen. Ich weiss zwar bis heute nicht, ob das ok war, dass mein ganzes Gesicht bis spätnachts taub war, aber wäre ich Zahnarzt, ich würde mir jeden Tag selbst ein paar Spritzen verabreichen, so ein witziges Gefühl ist das. &lt;br /&gt;
So. Und jetzt reisse ich mir einen Zahn raus um bald wieder zum Zahnarzt gehen zu dürfen. Gute Nacht.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Bezauberndes&quot;&gt;Bezauberndes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 girl interrupted</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-27T22:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/2939821/">
    <title>Fishing for... freaks</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/2939821/</link>
    <description>&lt;i&gt;freak is ein kompliment. meistens. und meistens im zusammenhang mit dir.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nenne mich phantasielos, aber wo hier das Kompliment ist, das will sich mir nicht erschliessen.</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Zu+Wort+gekommen&quot;&gt;Zu Wort gekommen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 girl interrupted</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-15T21:38:00Z</dc:date>
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    <title>Morgens</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/2931541/</link>
    <description>Morgens vor&apos;m Spiegel bin ich ja auf alles gefasst, denn &lt;strike&gt;das Schicksal&lt;/strike&gt; Mutter Natur scheinbar mich seit zweieinhalb Dekaden in den Freitod laufen lassen zu wollen. Morgens in den Spiegel zu kucken, das ist schlimm. Da fragt man sich als Mensch, der bisher ja doch das ein oder andere Mal jemanden abbekommen hat, was da eigentlich mit einem passiert in der Nacht. &lt;br /&gt;
Jedenfalls war ich heute, wie jeden Morgen, auf alles gefasst. Aber mit diesem Zombie, der mir da mit roter, geschwollener Nase und mindestens ebenso geschwollenen Augen, um die sich erschreckenderweise Fältchen gebildet haben, in denen das Make-Up von gestern lagerte, hatte ich nicht gerechnet. Wirklich nicht. Und das geht langsam wirklich zu weit. Ich kann doch nicht einfach so um neun Uhr morgens mit den ersten richtigen Falten meines Lebens konfrontiert werden. Das ist zu plump und unspektakulär. Ich hätte da an Fanfaren und eine erotische Stimme aus dem Off gedacht (&lt;i&gt;Ladies and Gentlemen, ich habe die Ehre, Ihnen zu verkünden, dass &lt;strike&gt;Girl&lt;/strike&gt; Frau Interrupted letzte Nacht in die Kreise der Frauen aufgestiegen ist, die sich &lt;i&gt;Toyboys&lt;/i&gt; statt &lt;i&gt;Lebensabschnittsgefährten&lt;/i&gt; leisten können. Frau Interrupted, wir heissen Sie aufs Herzlichste Willkommen und wünschen Ihnen einen in allen Belangen an- und aufregenden Aufenthalt.&lt;/i&gt;). Wäre ich religiös, dürfte auch ein Engel herabschweben um mich offiziell im Stande reifer Frauen zu begrüssen, aber so. Einfach aufstehen, ins Bad schlurfen und nach dem Blick in den Spiegel nicht mal richtig zu erschrecken, weil man denkt, man träumt alb, damit habe ich ein Problem.&lt;br /&gt;
Wer kennt übrigens gute Anti-Aging-Produkte?</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Nicht+so+mein+Tag&quot;&gt;Nicht so mein Tag&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-11-14T09:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://girlinterrupted.twoday.net/stories/2922401/">
    <title>Zufallsbekanntschaften</title>
    <link>http://girlinterrupted.twoday.net/stories/2922401/</link>
    <description>Er: &lt;i&gt;Hi. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Hi.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Er: [Schweigen. Dass man jemanden anruft, bedeutet ja nicht automatisch, dass man auch was zu sagen hat.]&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Endlich erwischen wir uns mal.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Er: &lt;i&gt;Mhm.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Ich: [Schweigen. Dass ich angerufen werde, bedeutet ja nicht automatisch, dass ich auch was zu sagen habe.]&lt;br /&gt;
Er: &lt;i&gt;Wann hast Du denn mal Zeit für einen Café?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Hm. Keine Ahnung. Samstag nachmittag?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Er: &lt;i&gt;Geht nicht. Montag?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Geht nicht. Aber Dienstag zwischen 13.00 und 18.00.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Er: &lt;i&gt;Um 14.00 muss ich auf die Uni. Vielleicht am Donnerstag gegen 16.00?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Nee, da hab&apos; ein Seminar. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Er: &lt;i&gt;Hm. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Hm. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Er: &lt;i&gt;Na gut, wir hören uns.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich: &lt;i&gt;Ok, ciao.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>girl interrupted</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://girlinterrupted.twoday.net/topics/Zu+Wort+gekommen&quot;&gt;Zu Wort gekommen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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