Die Haselnuss auf meinem Kopf und warum ich trotzdem nicht klüger werde. Oder so.
Ich habe seit Freitag schwarzbraune Haare. Die Brigade bester Freundinnen, die sofort nach Ausspülen der als hellbraun deklarierten Haarfarbe zwecks Problembehebung alarmiert wurde, versichert mir zwar stündlich, dass es ok ist, und auch alle anderen, die meiner in neuer Farbe, obgleich auch nicht in neuem Glanz erstrahlenden Haare angesichtig wurden, scheinen damit leben zu können. Trotzdem erschrecke ich noch immer bei jedem Blick in den Spiegel, und auch Herzblatt, dessen erster Kommentar Kann man das auch wieder rausmachen? war, schien mich schon mal geiler zu finden.
Während ich mich hier übrigens misstrauisch im Spiegel beäuge, sollte ich in einem Hörsaal sitzen. An der gescheiterten Umsetzung dieses Vorhabens ist der Semi-Intellektuelle Haufen schuld, mit dem ich mir Erläuterungen zur Interdisziplinarität der Literatur reinziehen sollte. Aus einer niedlichen kleinen Einführung in die Gedächtnisforschung entbrannte eine Diskussion über die Wesenshaftigkeit der Realität, und das nur, weil diese Leute meinen, die Lektüre eines Stephen Hawking-Buches befähige sie, die Welt zu verstehen. Und anstatt dass die Dame, die den Lehrstuhl okkupiert, sagt, Macht mal halblang, wir wollen hier schliesslich noch was lernen, kuckt sie in ihre Unterlagen und an die Decke. Nichts gegen eine gepflegte Diskussion im kleinen Kreis, aber irgendwann ist ja auch wieder gut. Deswegen werde ich einen letzten misstrauischen Blick in den Spiegel werfen und hernach ins Lokal, in dem man mir Bier bringt, ohne dass ich es bestellen muss, gehen. Da machen sinnentleerte Diskussionen nämlich Spass.
Während ich mich hier übrigens misstrauisch im Spiegel beäuge, sollte ich in einem Hörsaal sitzen. An der gescheiterten Umsetzung dieses Vorhabens ist der Semi-Intellektuelle Haufen schuld, mit dem ich mir Erläuterungen zur Interdisziplinarität der Literatur reinziehen sollte. Aus einer niedlichen kleinen Einführung in die Gedächtnisforschung entbrannte eine Diskussion über die Wesenshaftigkeit der Realität, und das nur, weil diese Leute meinen, die Lektüre eines Stephen Hawking-Buches befähige sie, die Welt zu verstehen. Und anstatt dass die Dame, die den Lehrstuhl okkupiert, sagt, Macht mal halblang, wir wollen hier schliesslich noch was lernen, kuckt sie in ihre Unterlagen und an die Decke. Nichts gegen eine gepflegte Diskussion im kleinen Kreis, aber irgendwann ist ja auch wieder gut. Deswegen werde ich einen letzten misstrauischen Blick in den Spiegel werfen und hernach ins Lokal, in dem man mir Bier bringt, ohne dass ich es bestellen muss, gehen. Da machen sinnentleerte Diskussionen nämlich Spass.
girl interrupted - 5. Okt, 19:49